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		<title>www.elchkurier.de: News</title>
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			<title>www.elchkurier.de: News</title>
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		<lastBuildDate>Wed, 04 Apr 2012 13:35:00 +0200</lastBuildDate>
		
		
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			<title>Laß' uns teilen, ich 60%, Du 60%.</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=910&#38;cHash=27cce08cbb94c87febe9438e9cbf6e2e</link>
			<description> Oder: wenn Spammer durch den Pisa-Test rauschen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Meinem stets wachsamen Freund Achim sei Dank, daß er die Lösch-Taste nicht vorschnell betätigte, als ihn die dringende Nachricht des Herrn<strong> FRED BENHAM</strong> erreichte. Nämlich durch das Medium der elektronischen Postzustellung, »<em><span style="color: #3366ff;">als es die schnellste Medium der Kommunikation, unabhängig von der Tatsache, dass es missbraucht wurde stark ist</span>«</em>!
Und so schreibt der Mister FRED BENHAM also unter dem Vertrauen heischenden Betreff: <strong><em>HELLO</em></strong>
Aber um was geht es eigentlich in dieser durch das Wunderwerk der elektronischen Mitteilungsübermittlung transportierten Botschaft?
Der höfliche Mr. BENHAM (»<em><span style="color: #3366ff;">Liebe Kolleginnen und Kollegen, Guten Tag.</span>«</em>) ist sich seiner Unzulänglichkeiten offensichtlich bewußt, denn bevor er sich vorstellt, fordert er: "<span style="color: #3366ff;"><em>Bitte Geduld mit mir.</em>"</span>
Aha, ein Kollege also. Einer »vom Fach«. Obwohl, vielleicht doch ein anderes Fach, in welchem der Herr BENHAM aus North West London da in England sich so tummelt: »<span style="color: #3366ff;"><em>Ich bin Herr Fred Benham von Harlsden, North West London, hier in England. Ich arbeite mit NatWest Bank London als Private-Banking-Manager.</em></span>«
Dann wird es, nachdem wir noch einmal freundlich und respektvoll (von wem eigentlich?) gegrüßt werden, so richtig dunkel, was den Sinn angeht: »<span style="color: #3366ff;"><em>Bei allem Respekt und Grüße, soll ich Ihnen aus meinem Büro schriftlich für ein Unternehmen, das von immensem Vorteil für uns beide sein wird.</em></span>«
Dieser Satz kein Verb. Soviel schon mal klar.
Aber lesen wir weiter, denn nun wird es richtig spannend und auch ein bißchen traurig.
Ich muß übrigens mal kurz pausieren und meine Abteilung nach verlassenen Summen durchwühlen, aber währenddessen können Sie ja schon mal weiterlesen:
»<span style="color: #3366ff;"><em>In meiner Abteilung, wobei das Private Banking Manager (Greater London Regional Office), entdeckte ich eine verlassene Summe von £ 18.500.000 Gbps (Achtzehn Millionen £ 500.000) in einem Konto, das zu einem unserer ausländischen Kunden Dr. Erin Jacobson gehört, die gestorben mit seiner ganzen Familie in Montana Flugzeugabsturz am 23. März 2009, auf ihrem Weg zu einer Gruppe Himmel Urlaub.</em></span>«
Jaja, Urlaub im Himmel. Das ist dann wohl für länger? Und dafür werden dann sogar Summen verlassen! Hübsche Summen von achtzehn Millionen Pfund Fünhunderttausender. Weia, das sind ja <strong>9.000.000.000.000</strong>! Aber nur, wenn man den sprachlichen Klumpatsch multipliziert.
Nun wird, aus der geographischen Natur, wo wir leben, erst einmal die Vertraulichkeit geweckt, und das obwohl die Transaktion doch so sensibel ist, die Mimose! Denn, »<span style="color: #3366ff;">d</span><em><span style="color: #3366ff;">ie Wahl der Kontaktaufnahme Sie wurde aus der geographischen Natur, wo Sie leben, vor allem aufgrund der Sensibilität der Transaktion und die Vertraulichkeit hier geweckt.</span>«</em>
Wenn das mal gutgeht.
Nun, denkt man, kann es ja kaum noch dramatischer werden. Wird es aber!
»<em><span style="color: #3366ff;">Jetzt hat unsere Bank für keine der Verwandten der verstorbenen Personen zu kommen, die darauf gewartet, die Behauptung, aber <strong>niemand hat das getan</strong>.</span></em>«
Keine Verwandten, keine Nachkommen. Und niemand hat das getan. Also sowas! Kann ja jeder behaupten. Also könnte man selbst ja... Ach, der Herr BENHAM hatte die gleiche Idee bereits, denn er ist es leid, noch mal zwei Jahre oder was persönlich erfolglos herumzusuchen: »<span style="color: #3366ff;"><em>Ich persönlich habe schon in der Suche die Verwandten für den letzten zwei Jahren erfolglos</em></span>« Er benötigt nur noch unsere Zustimmung: »<span style="color: #3366ff;"><em>ich suche Ihre Zustimmung an Sie als nächsten Angehörigen / Begünstigter präsentieren an den Verstorbenen,</em></span>« und wer wären WIR, diese zu verweigern, jetzt, wo sie uns wieder einfällt, unsere Verwandtschaft mit den Jacobsons, die wir ja schon längst mal wieder. Ach nee, sind ja tot, seit 2009...
Aber egal, wir räumen schon mal ein Eckchen frei, auf unserem Girokonto, »<span style="color: #3366ff;"><em>so dass die Erlöse aus diesem Konto bei £ 18.500.000 GBPS geschätzt Ihnen bezahlt werden können.</em></span>« Ja, geschätzt wird das allerdings. Nämlich von uns. Also her mit den Penunsen!
Fragt sich bloß noch, wie wir die Chose aufteilen, oder? Hälfte-Hälfte, denke ich. Nee, wenn ich so drüber nachdenke, das ganze Freiräumen und Platz schaffen auf meinem Konto, das treibt den Schweiß, das möchte ich bezahlt bekommen. Also 60% müssen schon drinne sein, Herr Mister.
Ach so, kein Problem, es wird für ALLE gleichermaßen gesorgt: »<span style="color: #3366ff;"><em>Dies wird ausgezahlt oder geteilt werden, in diese Prozentsätze, <strong>60% für mich und 60% für Sie</strong>. Ich habe alle notwendigen rechtlichen Dokumente, die zur Sicherung dieses Anspruchs sind wir über die Durchführung gesichert werden kann.</em></span>«
Menno, hundertzwanzich Prozent. Daß ich da nicht gleich von selber drauf gekommen bin! Und, müssen wir dafür noch etwas tun? Oder wird Herr BENHAM es schaffen, von allein in den Dokumenten zu füllen? In unserem Namen?
»<em><span style="color: #3366ff;">Alles was ich brauche ist es, in Ihrem Namen in den Dokumenten zu füllen und legalisieren sie vor dem Gericht hier, um Sie als berechtigten und wahren Nutznießer dieses Fonds beweisen.</span></em>«
Na, dann ist es ja gut, wer könnte da mehr verlangen? Ach, der Herr BENHAM, vielleicht: »<span style="color: #3366ff;"><em>Alles, was ich jetzt verlangen, ist Ihre ehrliche Zusammenarbeit, Verschwiegenheit und Vertrauen, damit wir sehen diese Verhandlung durch.</em></span>«
Ich blicke zwar kaum noch durch, aber verschwiegene, ehrliche Zusammenarbeit, na - dafür ist der alte Elchverleiher doch bekannt!
Nun aber wird es schwierig, denn wie bitte, bitte soll ich folgende: wie ich habe fünf Tage, um es durch? Können Sie mir das noch einmal erklären, bitte bitte, Herr BENHAM?
»<span style="color: #3366ff;"><em>Bitte, bitte liefern Sie mir folgende: wie wir haben fünf Tage, um es durch.</em></span>«
Ja, äh. Immer noch nicht verstanden, auch wenn »<span style="color: #3366ff;"><em>dies ist sehr dringend bitte:</em></span>«
Daher ignoriere ich die folgende Auflistung lieber in der Sie allerlei Daten verlangen, denn auch wenn Sie, Herr BENHAM »<span style="color: #3366ff;"><em>Gestützt durch eine methodische Suche gegangen</em></span>« - bei dem Deutsch kann man ja auch nur noch gestützt gehen: Nee, lassense man, ich lasse Sie lieber warten. Dochdoch, auch wenn Sie noch einwenden: »<span style="color: #3366ff;"><em>Bitte, bemühen sich, lassen Sie mich Ihre Entscheidung, anstatt mich warten.</em></span>«
Besser noch: lassen Sie doch mal Ihr Deutsch warten!]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Wunderliches</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:35:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Das weitergereichte Stöckchen...</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=909&#38;cHash=fea65b4c2fa4002c4624fe0431fe2062</link>
			<description>bewirkt lesenswerte Antworten.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich hab ja neulich ein sogenanntes Blogstöckchen aufgefangen, artig beantwortet und dann weitergereicht. @miradlo (die ich gerne lese bei: <link https://twitter.com/#!/miradlo>twitter </link>und <link http://identi.ca/miradlo>identi.ca</link>) hat das Stöckchen aufgenommen. Die Antworten sind <link http://www.utele.eu/blog/nachdenkliches/blogs-soziale-netzwerke-cloud-computing>hier</link> zu lesen.]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 04 Apr 2012 13:27:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jaja, der Frühling</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=908&#38;cHash=55b5fafc962301a36b9c8458a3efe511</link>
			<description>... naht mit Riesenschritten. Und die Natur zeigt, was sie drauf hat. Besonders im Botanischen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<span style="font-size: large;">In Kiel blüht die <strong>Titanenwurz </strong></span><br /><span style="font-size: large;">die ist sehr groß</span><br /><span style="font-size: large;">und hat nen winzgen Fehler bloß:</span><br /><span style="font-size: large;">sie stinkt wie ein Titanen<strong>furz</strong></span>]]></content:encoded>
			<category>Lürik</category>
			<category>Leidartikel</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 21 Mar 2012 09:23:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wetten, daß...</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=907&#38;cHash=ffecb2112e3b99d6e4cf69433e920bc9</link>
			<description>... der Herr Lanz genau der richtige Mann am richtigen Platz ist, wenn er obengenannte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Den Beweis dafür trat der Lanz Markus am 13. März 2012 in der nach ihm benannten ZDF-Schnackbude an. Dort war, unter Anderen, ein gut gelaunter und unübertroffen ernsthafter Helge Schneider zu Besuch, der auch aus seiner Werdezeit plauderte.
<pre><span style="font-family: 'courier new', courier;"><em>Helge: </em>"Oder auch - bei den Bundestagswahlen habe ich als Wahlhelfer gearbeitet..."</span><br /><span style="font-family: 'courier new', courier;"><em>Lanz:  </em>"Ehrlich? Für welche Partei?</span>"</pre>
Da erübrigt sich doch jeder Kommentar! Der Mann ist geeignet! Der wird uns demnächst die Samstagabende verschönern!
Nämlich wenn man dann ein gutes Buch liest, was anderes schaut oder mal weggeht.
Auf jeden Fall aber: <span style="color: #ff0000;">wegkuckt</span>.
 
Wer ungeduldig ist: bei 5:32 geht's los...]]></content:encoded>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Mar 2012 09:20:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hepp, gefangen.</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=905&#38;cHash=f186b6556bb17b11e77c058fe98a302a</link>
			<description>Blogstöckchen [n.] das gegenseitige Zuwerfen und Weiterreichen von Fragen zwischen verschiedenen...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<!--StartFragment-->Tschä, auch der alte Elchverleiher lernt immer noch dazu. Gestern bekam ich via Twitter folgende Direktnachricht von <link https://twitter.com/#!/@eumel59>@eumel59</link>: „Hi Åke, hast n Blogstöckchen bekommen!“ „Hier, hast‘n Buckel!“, dachte ich zunächst in Anlehnung an einen guten alten Witz. Dann las ich aber doch lieber erstmal, was der <link http://eumel59.de/?p=7975>Eumel</link> da so gebloggt hatte.
Klingt spannend und nehme ich gerne auf, obwohl ja der Elchkurier kein Blog im eigentlichen Sinne ist, sondern ein unregelmäßig erscheinendes <strong>Sammelsurium</strong>.
Fünf Fragen gilt es zu beantworten und (viel schwieriger) fünf neue Fragen dann weiterzugeben. Also nix wie los:
<strong>1. Bots, Trojaner, Pishing, wie sicher fühlt ihr euch im Netz?</strong>
Gelegentlich könnte man meinen, das Netz sei mittlerweile zu einem Dschungel verkommen, in welchem man sich genau so unsicher fühlt und so ungern bewegt, wie in einem realen Dschungel.  Seit ich vor einiger Zeit die hundertprozentige Rundumlösung <link http://brain.yubb.de/>BRAIN.EXE</link> entdeckt habe, hält es sich mit meiner Paranoia aber in Grenzen.
<strong>2. Visionen – was glaubt ihr, wie sieht die Onlinewelt in paar Jahren aus, gibt es Soziale Netze in der heutigen Form noch?</strong>
Wenn man bedenkt, wie jung all diese Dienste wie Twitter, Facebook und Co. noch sind und wie sie dennoch unser Leben (naja, zumindest das Leben vieler) verändert haben, würde ich sagen, wir stehen ja noch ganz am Anfang. Zu Facebook kann und will ich nichts sagen, weil ich diesen Dienst bewußt boykottiere. Aber die Zukunft könnte genau in die Richtung gehen, daß ein Boykottieren nicht mehr möglich sein wird. Wenn es nach den feuchten Träumen von Zuckerberg & Co. geht, wird jedes Baby demnächst schon vor der Geburt mit einem Account versehen. Klar, daß bei den Betreibern der schnöde Mammon im Vordergrund steht und daß auch Twitter keine Sozialveranstaltung ist. Es geht immer um Milliarden, das darf man nicht vergessen. Es geht nie nur um unseren Spaß.
Wie der kleine 140-Zeichen-Dienst Twitter die Welt verändert hat und weiter verändert, daß wird sich so richtig erst in einigen Jahren zeigen. Wenn wir nämlich feststellen, daß wir uns gar nicht mehr vorstellen können, wie wir einst ohne diesen Dienst leben konnten. Aber auch Twitter muß von irgendetwas leben und so wird man sich diese Dienstleistung irgendwann bezahlen lassen. Auf die eine oder andere Weise.
Ich nutze nebenher noch die Alternative <link http://identi.ca>identi.ca</link>, aber es ist schon reichlich mühsam, zwei Dienste zu füttern und zu beobachten. Also leidet mein identi.ca-Account meistens.
Zu Google+ etwas zu sagen, fällt mir im Moment noch schwer. Anfangs war ich wie so viele andere total da hinterher, einen Zugang zu bekommen und nun liegt er meistens brach. Das hat viele Gründe. Einer davon ist, daß ich immer noch nicht so recht weiß, was mir Google+ bringt.
Für kurze schnelle Nachrichten ist es nicht gemacht. Für längere habe ich den Elchkurier. Ein schnelles Schnacken wie bei Twitter ist nicht möglich und ich habe keine Lust, ständig zu überlegen, mit wem ich denn nun eine Konferenz halten könnte. Also läuft mein Account so nebenher. Gelegentlich lese ich da mal rein, aber es ist ein bisschen zu viel.  Spiele will ich auch nicht spielen, so what. Ob Google+ jemals ein Facebook-Konkurrent werden kann, wage ich nicht zu beurteilen, s.o.
<strong>3. Tablet-PCs – Hype oder auf lange Sicht für den produktiven Einsatz zu umständlich?</strong>
Achgottachneeachwatt. Ich habe so ein Spielzeug noch nicht. Ich gebe zu, ich linse gelegentlich neugierig drauf. Aber so recht weiß ich nicht, welchen Nutzen ich im Moment davon haben sollte. Ich habe ständig mein kleines Acer Aspire One dabei. Das hat sich schon mehr als bezahlt gemacht. Und für alles andere habe ich mein Smartphone - das benutze ich allerdings exzessiv. Ein Tablet ist ja irgendwie ein aufgeblasenes Smartphone und es bestürzt mich, daß Microsoft diese Teile so wichtig nimmt, daß Windows mit seiner immerhin bald 30-jährigen Bedienphilosophie nun der Mode geopfert wird.
Aber auf lange Sicht werden sich die Tablets wandeln und spezialisieren auf die Dinge, für die sie gut sind. Warum sollte ich mir z.B. einen E-Book-Reader zulegen, wo doch die meisten Tablets dafür viel besser geeignet sind. Das Tablet wird sich irgendwo zwischen Netbook, Smartphone und E-Book-Reader platzieren, denke ich. Mich würde nicht wundern, wenn dann beispielsweise HTC in naher Zukunft mit einem Tablet herauskäme, bei dem man eine Tastatur herausschieben kann...
<strong>4. Wie abhängig seid ihr vom Internet – geht es auch ohne?</strong>
Abhängig, <em>ich</em>? Ja, definitiv!
Immerhin verdiene ich einen Teil meines Geldes damit, daß ich mit dem Internet verbunden bin und quasi direkt „dort“ arbeite.
<strong>5. Was sind eure must-have-Seiten die ihr täglich im Netz ansurft</strong>
<link http://www.titanic-magazin.de/>Titanic</link> - http://www.titanic-magazin.de/
<link http://www.stadt-bremerhaven.de>Cashys Blog</link> - http://www.stadt-bremerhaven.de
Der <link https://www.google.com/calendar/>Google-Kalender </link>- https://www.google.com/calendar/
Und dann gibt es natürlich noch -zig andere Seiten, die man immer mal wieder ansurft.
Ich verweise da mal auf meine <link 77>Link-Empfehlungen</link>...
 
<strong>Meine 5 Fragen:</strong>
1. Welche Relevanz werden Blogs in zehn Jahren haben - wird überhaupt noch jemand mitlesen?
2. Welches sind Deine absoluten Lieblingsblogs?
3. Dienste wie Twitter & Co. machen eine „Nebenöffentlichkeit“ sichtbar. Wie groß schätzt Du diese Kraft wirklich ein?
4. Wie groß siehst Du die Gefahr einer Instrumentalsierung der sozialen Netze?
5. Welche Chancen siehst Du im Cloud-Computing - nutzt Du diese Dienste bereits und wie wird die Entwicklung langfristig aussehen?
Und die gehen an:
<link http://identi.ca/blogdudel>@blogdudel</link> <link https://twitter.com/#!/@kaffeebeimir>@kaffeebeimir</link> <link https://twitter.com/#!/@morgenland>@morgenland</link> <link https://twitter.com/#!/@miradlo>@miradlo</link> <link https://twitter.com/#!/@iZerf>@iZerf</link>
 
<br /><!--EndFragment-->]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Nützliches</category>
			
			
			<pubDate>Mon, 05 Mar 2012 13:00:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Immer seiner Zeit voraus: Amazon</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=904&#38;cHash=1a0ffd1f1c9a789f63930eb9d46a6f31</link>
			<description>Kennen Sie schon das IPad 3? Wollen Sie es kaufen? Dann aber nix wie hin zu Amazon, da können Sie...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Während alle Welt sich Gedanken macht, wie das neue Apfel-Spielzeug wohl aussehen wird, bietet Amazon es längst an. So gehört sich das. Denn wenn die Entwickler bei Apple mal nicht weiterwissen sollten, kein Problem, dann bestellen sie sich nämlich das neue IPad bei Amazon und schwuppdi - schon wissen sie, was sie noch tun müssen. Bzw. ja eben nciht mehr tun müssen, da sie es ja nur noch hübsch verpacken müssen - äh, nee auch nicht, ist ja schon alles erledigt.
Auf auf, bestellen wir uns doch einfach mal die Zeitmaschine, die Amazon benutzt, um an die ganzen tollen Sachen aus der Zukunft zu kommen!]]></content:encoded>
			<category>Wußten Sie schon?</category>
			<category>Aus aller Welt</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 00:28:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der ultimative Kalauer</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=903&#38;cHash=55bea8e0c0ae541c96d3e0e705528e9f</link>
			<description>Und wenn Du glaubst, es geht nicht mehr, dann kommt ein kalauernder Werbetexter daher. 
Ein...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<img src="fileadmin/media/bilder/kultur/max1.jpg" alt="" width="600" height="357" />
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Ende]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Kultur</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 21:10:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Deutsche Höflichkeit</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=902&#38;cHash=8194092e262d05dec800c356869c9e7f</link>
			<description>Kurz, knackig, Dankeschön!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Na also, geht doch.
Da sage nochmal wer, wir Deutschen seien ein Haufen unhöflicher und unfreundlicher Sackgesichter.<br />Alles Quatsch! <br />Wir und unhöflich, wenn ich den Blödmann erwische, der das über uns behauptet, dem werde ich aber ganz höflich eins auf's Maul geben, der soll bloß mal...
~ * kurze Unterbrechung * ~
...äh, den würde ich natürlich freundlichst vom Gegenteil überzeugen, ihn auf einen Tee einladen, ihn dann freundlichst durch die Lande führen und dann anhand der sprichwörtlichen Berliner Höf- und Freundlichkeit mal gepflegt zeigen, wo der Hammer hängt, ganz höflich, wie z.B. auf diesem Schild aus dem Berliner Technikmuseum zu bewundern ist, verdammte Axt!]]></content:encoded>
			<category>Mußte mal gesagt werden!</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 25 Sep 2011 13:08:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Quo vadis, Deutscher Adel?</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=901&#38;cHash=12e3b7df598682df86ebb04e46ebf428</link>
			<description>Zuerst der auf und davon Gutti und nun auch noch das!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Als ob der deutsche Adel nicht schon genug zu leiden hätte.
Der eine bereitet den Blaublütern Schimpf&Schande, die andere wird einfach mal so aus dem Weg geräumt - ja ist denn schon Revolution?
Oder was?
 
<em><strong>Übrigens:</strong></em> Die Begriffe »<em>Adel</em>« und »<em>Schande</em>« liefern 186.000 Ergebnisse und das in nur 0,22 Sekunden. Was wohl dabei rauskäme, wenn Google sich mal richtig Zeit nähme.]]></content:encoded>
			<category>Schimpf&amp;Schande</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 14 Sep 2011 12:21:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Man kann ja nichts festhalten</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=900&#38;cHash=26bd103fd5be44e23ad051f8db980e2f</link>
			<description>außer Erinnerungen
 </description>
			<content:encoded><![CDATA[Man kann ja nichts festhalten<br />außer Erinnerungen<br />Du warst so zerstört<br />Du warst nicht mehr Du<br />Ich grub Dir ein Grab<br />und legte<br />was Du mal warst<br />hinein<br />und ein Stück von mir<br />ein Stück meines Herzens<br />legte ich dazu<br />und meine Seele<br />schnürte sich ein<br />meine Trauer <br />uferte aus<br />Ich pflanzte schöne Pflanzen<br />Ich gab Dir ein Licht<br />Ich gewöhne mich nicht daran<br /><br />Ich werde mich nie daran gewöhnen]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Lürik</category>
			<category>Katz &amp; Co.</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Thu, 25 Aug 2011 16:03:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>So gehts in Zukunft: Der große Apfelbruder scannt Deine Festplatte und überträgt Deine Daten auf seine Server.</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=899&#38;cHash=b3a73c1ea78322da6d2c00037e912868</link>
			<description>Und nur SEHR gehässige Menschen werden behaupten, daß Apple das nur macht, weil dem Steve seine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ein Schelm, wem Böses dabei schwant...]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 23:19:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hätten Sie's gewußt?</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=898&#38;cHash=acf4483610213101924b7d6c02edf758</link>
			<description>Nacht für Nacht hat Stefan Raab den gleichen Albtraum</description>
			<content:encoded><![CDATA[Wild entschlossen nimmt&nbsp;Lena Anleihen bei der zurecht vollkommen vergessenen <link http://de.wikipedia.org/wiki/Sandra_(S%C3%A4ngerin) - external-link-new-window><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Sandra</link>,&nbsp;trällert&nbsp;das Lied&nbsp;»<b><i style="COLOR: #000066"><link http://www.youtube.com/watch?v=towHx7Bs1Gk>Fuuukushiiima</link></i></b>« und gewinnt damit den European Song Contest doch noch zum zweiten Mal.]]></content:encoded>
			<category>Nützliches</category>
			<category>Wußten Sie schon?</category>
			<category>Aktuell</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 29 Mar 2011 14:54:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ein Ausflug mit Happy End</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=897&#38;cHash=35e46fd98af44374aeaf962a3ba13d00</link>
			<description>Es gibt ja Geschichten, die würde man nicht glauben, wenn man sie nicht selbst erlebt hätte.Und...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ich glaube ja grundsätzlich nicht an Götter und ähnliche Absurditäten. Aus religiösen Gründen sozusagen. Aber der Katzengott versucht doch immer wieder, mir seine Existenz zu beweisen. Heute beispielsweise mal wieder.
Gestern morgen maunzte ein <i><b>Etwas </b></i>reichlich kläglich vor meiner Tür. Ich dachte schon, na, isses jetzt so weit, daß die Kater aus der Nachbarschaft nach meinen drei Mädels kucken kommen? Da saß nämlich ein stattlicher Kater. So ein alter Haudegen, mit Bißspuren an den Ohren.
Aber irgendwie war er komisch. Er schien mich nicht wirklich wahrzunehmen und wirkte etwas orientierungslos.
Ich näherte mich ihm und er gab Köpfchen, aber erst, als ich ihn berührte. Der Kater ist blind, dachte ich, wie kommt der hier her? Ziemlich struppig sah er aus. Der war bestimmt eine Weile nicht zuhause gewesen. Also nahm ich ihn erstmal in Obhut. 
Und dann fängt man ja an zu denken: hat den vielleicht jemand ausgesetzt? Bäh! Aber so welche gibt's nunmal wirklich. 
So richtig weit entfernt konnte sein Zuhause eigentlich nicht sein, denn auch wenn blinde Katzen sich eigentlich ganz gut in ihrem Revier orientieren können, über die Straße kann er eigentlich nicht gelaufen sein. Diese Überlegung hielt mich erstmal davon ab, dem drängelnden Rat meiner Tierärztin zu folgen und den Kater gleich vom Tierheim <link http://www.tierheim-kiel.de/component/option,com_universalbook/Itemid,90/ - external-link-new-window><img src="fileadmin/uploads/RTEmagicC_0fcf2bc6ad.gif.gif" height="10" width="14" alt="" />Uhlenkrog</link> abholen zu lassen. Links und rechts die Straße runter wohnen aber nur lauter Hunde, wenn ich den  Nachbarn glauben darf, bei denen ich geklingelt habe.
Außerdem mußte ich gestern abend noch nach Husum, also gab's eine freie Nacht in der Katzenpension Åkeström. Übrigens sehr zum Ärger meiner Lilli, während die beiden Kleinen einigermaßen neugierig waren.
Der alte, müde Kämpe suchte sich eine gemütliche und dunkle Ecke in meinem Arbeitszimmer und beschloß offensichtlich, das Leben zu nehmen, wie es kam. Irgendwann heute nachmittag schnappte ich mir die Kamera, forderte den kleinen Kerl auf, sich mal ordentlich in Pose zu werfen und erstellte einen &quot;<i><b>Katze gefunden</b></i>&quot;-Zettel, wie es sich gehört. Ich wollte wenigstens beim örtlichen Tierarzt, der seit einiger Zeit aber nicht mehr mein Tierarzt ist, nachfragen, ob man den Kater als Patienten kennt. So viele ältere, nahezu blinde Kater wird es hier ja wohl nicht geben, dachte ich. Außerdem schien mir der örtliche Grünhöker, der eigentlich ein Bio-Laden ist ebenfalls eine gute Adresse für einen Aushang zu sein. Schließlich befindet sich der im sogenannten &quot;Zentrum&quot; unserer Gemeinde.
Der Tierarzt war natürlich ein Flop, also versuchte ich es beim Bio-Händler, der auch Katzenbesitzer ist. Und gerade in dem Moment, als ich dort meinen Zettel an die Wand hefte höre ich hinter mir Bruchstücke einer Unterhaltung: &quot;... er war schon achtzehn und nicht mehr so oft draußen. Sonntag wollte er noch mal raus und seitdem ist er weg...&quot;&nbsp;
Meine Ohren drehen sich sprichwörtlich nach hinten um und ich mich mit ihnen. Da steht ein etwas älterer, mir unbekannter Herr und redet auf eine mir ebenfalls unbekannte Frau ein. Und er spricht bestimmt nicht von seinem eben erst erwachsen gewordenen Nachwuchs. &quot;Suchen Sie einen Kater? Ist der etwa blind? Sieht der so aus, wie auf diesem Zettel?&quot;, bombardiere ich ihn. Und: ja, tut er, ist er, sieht er. Woraufhin ich den eben erst sorgfältig aufgehängten Zettel wieder abnehme und mich mit dem strahlenden Kater-Vater zu mir begebe, wo er seinen achtzehn Jahre alten Kater Isa in Empfang nimmt. Isa, der alte, stolze Schlingel wohnt gerade um die Ecke, allerdings gerade so weit, wo ich nicht mehr gefragt hatte. Eigentlich kennt er trotz der Blindheit sein Revier ganz gut, aber irgendwie muß er vom Weg abgekommen und in meinem Garten gelandet sein.&nbsp;
Und seit heute nachmittag glaube ich nicht mehr an den Katzengott, ich <i><b>weiß</b></i>, daß es ihn gibt!
]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Ja</category>
			<category>sowas!</category>
			<category>Katz &amp; Co.</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 17 Mar 2011 17:19:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Wenn eh schon Alles egal ist: die zuGuttenbergisierung unserer Gesellschaft.</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=896&#38;cHash=514d2aea185d54f7dd48f3115f500364</link>
			<description>Was die Affäre Guttenberg über den Geisteszustand der deutschen Gesellschaft aussagt.
Die...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Stellen Sie sich einmal vor, Sie hätten so richtig Scheiße gebaut. Aber so richtig. Und Sie wüssten das natürlich schon länger, hätten aber gehofft, niemand würde es bemerken. Und nun wäre es herausgekommen. Natürlich versuchten Sie, sich zu verteidigen, die Schuld weit von sich zu weisen, klar, aber andererseits wäre Ihnen auch die ganze Zeit über vollkommen bewußt, daß Sie Scheiße gebaut hätten, und zwar so richtig.
Und nun stellen Sie sich einmal vor, Sie stünden vor Ihrem Badezimmerspiegel und sähen sich beim Rasieren zu. Oder beim Zähneputzen. Egal. Was würden Sie denken, von dem da, den Sie da sähen? Würden Sie denken: Ach, was bin ich doch für ein smarter Typ mit Vorbildfunktion, eine Lichtgestalt sogar. Einer mit Prinzipien und klaren Entscheidungen, endlich mal einer auf den man sich verlassen kann? Ich bin die personifizierte Zukunft Deutschlands, der beliebteste Mensch in diesem Lande und seine höchste moralische Instanz sowieso, da kann mir diese Scheiße doch nichts anhaben!<br />Wahrscheinlich würden Sie das denken. 
Zumindest wenn Sie der aktuelle (Selbst-)Verteidigungsminister wären.<br />Ist ja auch verständlich. Denn wenn er es anders sähe, müßte er ja sofort die entsprechenden Konsequenzen ziehen.<br />Was hat dieser Mensch eigentlich an sich, um von einer so unglaublichen Mehrheit der Deutschen so unglaublich vehement verteidigt zu werden? Daß das sogenannte &quot;konservative&quot; Lager hinter ihm steht, verwundert nicht, dort ist man ja froh darüber, endlich einmal wieder jemanden zu haben, der das Zeug hat, die Politik für die kommenden dreißig Jahre mitzubestimmen. Und dann stammt der auch noch aus adligen Kreisen! Und er wirkt ja auch mächtig adlig-elegant, gebildet, und zudem auch noch jung und modern.
Vielleicht ist aber eben das auch genau der Grund dafür, daß ein Großteil der Bevölkerung hinter diesem Mann steht. Und stehen bleibt, komme da, was da wolle. Das ist die Sehnsucht nach einer heilen TV-Welt, wie sie sich in den Werbespots für Waschmittel, Konfitüre oder Autos findet. Die es zwar in der Realität niemals gegeben hat, aber nach der offensichtlich eine unbändige und unendlich tiefe Sehnsucht besteht. Die so tief ist, daß ein Mann wie Karl-Theodor offenbar feuchte Träume bei 87% aller Deutschen auszulösen in der Lage ist.
Und welche Rolle spielt in diesem Gewürge eigentlich die BILD-Zeitung? Was genau will diese Zeitung erreichen? Die Antwort lautet: zum Beispiel eben dieses Bild bedienen. Der feuchte Traum der BILD-Zeitung jedenfalls scheint darin zu bestehen, einen werbespot-tauglichen Jung-Gott zu erschaffen und zu erhalten. Und die Politik zu bestimmen natürlich sowieso. Wer es schafft, die Tagespolitik direkt zu manipulieren, wird auch Alles daran setzen, einen Kanzler zwar nicht zusammenzuschrauben, aber doch: zusammenzuschreiben.
Stellen Sie sich das mal vor: ein Kanzler, gerade mal Anfang 40, regiert uns mindestens fünfundzwanzig Jahre lang, oder so lange, bis er aus dem Land geputscht wird. Und setzt immer sofort die Meinung des Volkes in Regierungshandlung um, weil er doch so volksnah ist und jeden Morgen seine RegierungsBILD liest, die ihm dann schon sagen wird, was das Volk gerade wirklich möchte. 
Das ist doch wahre Demokratie! Denn dann bräuchten wir auch diese ganzen korrupten Parteien nicht mehr. Die würden natürlich nicht abgeschafft, das wäre ja undemokratisch, aber sie wären endlich da, wo sie eigentlich hingehören: in der Bedeutungslosigkeit. Dem Volk jedoch wäre sowieso schon klar, wen es wählen wollte. Und wenn nicht, würde ihm das schon in dicken Lettern von 120pt aufwärts gesteckt. Wird es ja sowieso schon länger. Und es funktioniert ja bereits aufs Beste.
Denn das Volk verhält sich ja ebenfalls mustergültig demokratisch und nimmt jeden Morgen artig diese dicken Lettern ins Hirn auf, die so einfach gehalten sind, daß auch jeder sie verstehen kann.
Prima.<br />Nein, wirklich.<br />Das ist doch mal Zukunft, wie man sie sich nicht schöner erträumen könnte. Und nun kommen die ganzen Miesmacher und machen diese goldene, ach was, diamantene Zukunft Deutschlands kaputt. Einfach so. Das <b><i>kann&nbsp;</i></b>man sich ja nicht gefallen lassen. Und deswegen rüstet die wahre Herrscherin über Deutschland auf und erhöht noch einmal die Punkt-Zahl der Überschriften und meißelt den Deutschen ihre Wunschbilder noch vehementer ins Hirn. Und es funktioniert. Wunderbar!
Und nun zum Pferdefuß. Ja, auch die feinsten Zukunftsträume kommen nicht ganz ohne einen schmutzigen kleinen Pferdefuß aus. Denn nun wird offenbar, wohin die Gesellschaft zielgerichtet getrieben wird, nämlich dazu, endlich offen das zu leben, was in anderen Ländern - weiter unten im Süden, beispielsweise - schon längst dazugehört: Lassen wir die Politiker doch korrupt und unehrlich sein. Die sollen halt nur ihre Arbeit tun und uns glamourös unterhalten. Und zum Glamour gehörten Skandale schon immer dazu. Eigentlich drückt sich hier nur die Privatisierung der Politik aus. 
Endlich werden sie eins: Politik, High-Society, Casting- und Talkshows, BILD-Zeitung und RTL II, Promis und Promiskuität.
Wo doch eh schon alles wurscht ist!<br />Und mal ehrlich: das tut doch der geschundenen und krisengeschüttelten Volksseele so richtig gut. Allzuviel Bildung ist ungesund, besonders auf Ministerebene, ein erschwindelter Doktortitel also auch kaum der Rede wert und wer noch nie bei Rot über die Ampel gefahren ist, soll gefälligst die Fresse halten. Die anderen Nörgelköppe aber auch.
Und der Karl-Theodor?<br />Achja, der. Ist doch egal, ob er zurücktritt oder nicht. Ist doch auch egal, ob er etwas bewegen kann in unserem Land oder nicht. Er bewegt doch schon die Medienmaschine recht virtuos. Zu diesem symbiotischen Verhältnis KTzG/BILD könnte man allerhöchstens noch die Frage stellen, wer da wen benutzt. Aber die Antwort ist doch eigentlich genauso wurscht wie alles andere auch.
Denn hätte zu Guttenberg auch nur ein Fünkchen des Anstandes wirklich in sich, den er zu verkörpern scheint, er wäre schon längst zurückgetreten.]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Aktuell</category>
			<category>Brmmpf (aka Politik)</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 27 Feb 2011 18:24:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Immer Up-To-Date: Schweinske ehrt Berlusconi mit eigenem Gericht.</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=895&#38;cHash=88fa1571e5dc723ff27914adb43d54c6</link>
			<description>Zwar ist das Schweinske ganz offensichtlich keine Pizzeria, jedoch um politischen Realismus bemüht,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Das ist natürlich ausbaufähig und so hoffen wir, daß den Gerichtdesignern und Namensfindern am Hamburger Hauptstandort noch so einige aktuelle Gerichte einfallen. Falls nicht, helfen wir gerne aus. Wie wäre es mit Hessen-Schwein, Stuttgart-Schwein, Regierungs-Schwein, Ami-Schwein (achnee, da sind ja gerade die Guten dran...), Chinesen-Sau, Kielschwein.
Wenden Sie sich bitte einfach nur vertrauensvoll an uns, wir stellen die passenden Gerichte dann schon für Sie zusammen, liebe Namensgeber und Gerichteerfinder!]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Brmmpf (aka Politik)</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Sun, 20 Feb 2011 16:43:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Kuckbefehl für Theaterfreunde in Kiel: Nipple Jesus</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=894&#38;cHash=9afd48db64545e264ec49349ad8b7341</link>
			<description>Daß Nick Hornby ein großartiger und scharfsinniger Beobachter der Gegenwartskultur ist, sollte...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Etliche Theatergruppen führen und führten das nach einer Kurzgeschichte aus dem Jahr 2000 entstandete Stück bereits auf. Nun hat sich das Kieler Theater »Augenblicke« ebenfalls daran gewagt - und das ist gut gelungen.
Oliver Prott verkörpert den Museumswärter David und spricht dessen Monolog. Behutsam wurde das Stück nach Kiel transferiert, was sich nicht nur im wunderbar unaufdringlich durchscheindenden »Kilä« Dialekt widerspiegelt.
Und wem der »Nipple Jesus« nun überhaupt nichts sagt: es ist ein Stück darüber, was eigentlich Kunst ist. Es ist jedoch ganz besonders hervorragend auch für Leute geeignet, die mit Kunst meistens nicht so viel anfangen können.
Und zu Lachen gibt es auch eine ganze Menge, aber das ist ja wohl klar, bei einem Stück von Nick Hornby.
Den »Nipple Jesus« kann man übrigens noch am <strike>17.2.,</strike> 2./6./9./30.3, 20.4. oder auch am 3., 4. oder 6. Mai 2011 in der Kieler Stadtgalerie erleben.
Wer sich etwas näher mit dem Theater Augenblicke beschäftigen möchte, auch kein Problem, einfach mal <link http://www.theater-augenblicke.de - external-link-new-window><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" height="10" width="14" alt="" />www.theater-augenblicke.de </link>in der Adresszeile des Browsers eingeben und abwarten, was passiert.
Und wer den Text mal eben im Original lesen möchte, bitteschön: <link http://www.taintedcanvas.com/nipple-jesus/ - external-link-new-window><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" height="10" width="14" alt="" />http://www.taintedcanvas.com/nipple-jesus/</link>]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 16 Feb 2011 23:50:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Hey Gary Moore!</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=893&#38;cHash=154f0320860cedd0a6227f38a0334ae1</link>
			<description>Ich hoffe, es geht Dir gut da oben, im Blueshimmel!</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hotelzimmer sind offensichtlicht gefährlich. Irgendwann stelle ich mal eine Liste auf, welche Stars so alle in einem Hotelzimmer aus dieser Welt geschieden sind.
Gary Moore jedenfalls zog ein spanisches vor. Na Gary, hoffentlich hast du vorher wenigstens noch die Zimmerbar leergesoffen! Zu gönnen wäre es Dir ja.
Und hoffentlich ist Die Luftgitarre, auf die Du jetzt ja wohl zurückgreifen mußt, niemals verstimmt!
Mach's gut!]]></content:encoded>
			<category>Musik</category>
			<category>Kultur</category>
			<category>Leidartikel</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Sun, 06 Feb 2011 23:49:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Und schwupps, wandert der Göttinger Elch schon wieder herum, diesmal in den Süden!</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=892&#38;cHash=28e890b2c895865b1fcb686c87bfad8d</link>
			<description>Der Göttinger Elch 2011 geht an den österreichischen Schauspieler und Kabarettisten Josef Hader.</description>
			<content:encoded><![CDATA[Und zwar am bereits am 5. März, weil's halt pressiert.
Und außerdem hochverdient und sowieso, denn wer so eine <link http://www.goettinger-elch.de/josef_hader/vita.php _blank external-link-new-window "Hut ab, Frau Großmutter!"><img src="typo3/sysext/rtehtmlarea/res/accessibilityicons/img/external_link_new_window.gif" alt="" />Großmutter </link>hatte, die einem auf den blauen Briefen die Unterschrift der Eltern fälschte, aus dem <b style="COLOR: rgb(153,0,0)">kann </b>ja nur was g'scheits werden!
Und für alle, die es <b style="COLOR: rgb(153,0,0)">immer </b>noch nicht wissen: Der Göttinger Elch wird&nbsp; jährlich&nbsp; für ein satirisches Gesamtwerk vergeben und ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ dotiert.
Aus alter Tradition zitiere ich nun ausführlich aus der Pressemitteilung:
<p style="COLOR: #000066"><i>»Mit Josef Hader wird erstmals ein österreichischer Künstler mit dem GÖTTINGER ELCH geehrt und zum zweiten Mal, nach dem Schweizer Emil Steinberger (2004), ein Kabarettist und Schauspieler aus dem deutschsprachigen Ausland. </i></p>
<i style="COLOR: rgb(0,0,102)">„Josef Hader steht im deutschsprachigen Kabarett einzigartig da&quot;, heißt es in der Begründung der Jury. „Kein anderer versteht es wie er, auf der Kleinkunstbühne Kopf und Herz anzusprechen, Komik und Melancholie zu mischen, zwischen Erschauern und Verlachen zu wechseln. Dabei hat er einen ganz persönlichen Stil entwickelt, der sich dem Theater annähert und vom politischen Nummernkabarett meilenweit entfernt ist. Statt sich mit Tagesaktualitäten abzugeben&quot;, so die Jury mit Blick besonders auf sein aktuelles Programm „Hader muss weg&quot;, „führt Hader auf der Bühne in wechselnden Rollen ebenso komisch wie abgründig die zerbröselnde Gesellschaft vor, ohne sich selbst und das Publikum von seiner bitterbösen und doch zugleich befreienden Kritik auszunehmen. Nicht Besserwisserei, nicht Belehrung, nicht platte Schwarz-Weiß-Malerei über die Guten hier und die Bösewichter auf der anderen Seite ist Haders Sache: sondern die ironische Brechung von liebgewordenen Gewissheiten, der Zweifel am scheinbar Selbstverständlichen, die komische Verzweiflung an der Welt und am Menschen. Josef Hader bringt zum Ausdruck, was intelligente Leute von unserer Gegenwart halten.&quot; [...]</i>
<i style="COLOR: rgb(0,0,102)">Der GÖTTINGER ELCH will den guten Ruf der komischen Künste festigen und das Ansehen der in Wort und Bild tätigen Satiriker im deutschen Sprachraum mehren.«</i>
Das Festigen und das Mehren, das ist dem GÖTTINGER ELCH mal wieder aufs Beste gelungen! ]]></content:encoded>
			<category>Lob &amp; Hudel</category>
			<category>Kultur</category>
			<category>Leidartikel</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 14:04:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Na, denn guten Appetit, shz.de</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=891&#38;cHash=b5cd414eb654eca1f5d3fa985323ea8d</link>
			<description>Wenn so gar nichts passieren will, kein Dioxin in Eiern gefunden wird, und auch sonst aber auch so...</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Aua! Aua!!</category>
			<category>Ja</category>
			<category>sowas!</category>
			
			
			<pubDate>Wed, 05 Jan 2011 21:44:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der kleine Internetkurs »Layout für Anfänger« (Folge 327)</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=890&#38;cHash=5129370ca55b36e810d591b5558dd6ea</link>
			<description>Heute: Der Spaltensatz</description>
			<content:encoded><![CDATA[Ungeübte stehen immer wieder vor der leidigen Frage: Spaltensatz oder ja. Dabei ist es gar nicht so schwer, wie man denken könnte. Einfach die gewünschten Aussagen in zwei gerechte Teile zerschnippseln und schwupps, fertig ist der Spaltensatz. 
<table cellpadding="0" cellspacing="0" border="0"><tbody><tr><td>Ab<br />Acht<br />de<br />da<br />rich<br />Au<br />wi<br />woh<br />beda<br />se</td><td>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</td><td>er<br />ung,<br />nn<br />s<br />tige<br />fteilen<br />ll<br />l<br />cht<br />in!</td></tr></tbody></table>]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Flatter&amp;Satz</category>
			
			
			<pubDate>Sun, 02 Jan 2011 21:56:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Buchstaben können viel anrichten...</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=889&#38;cHash=6cd7ed9fbeb1f6abd81874688f37cc46</link>
			<description>besonders, wenn sie fehlen.</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Kultur</category>
			
			
			<pubDate>Fri, 03 Dec 2010 17:34:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Sieben Monate sind doch kein Katzenleben!</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=888&#38;cHash=784b6ba92198c3f4b13f94473a134c49</link>
			<description>Jetzt ist meine Lillie allein, denn ihre geliebte Schwester Luzie wurde heute abend überfahren......</description>
			<content:encoded><![CDATA[]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Schimpf&amp;Schande</category>
			<category>Katz &amp; Co.</category>
			
			
			<pubDate>Thu, 28 Oct 2010 23:57:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Ach, jetzt ist der Danny hin, Lordchen muß allein nun ziehn!</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=887&#38;cHash=dfafbdc7538b8735ba9376db302074fd</link>
			<description>Heute ist Bernhard Schwartz (für das ungebildete Volk: Danny Wilde, äh ich meine natürlich Tony...</description>
			<content:encoded><![CDATA[Hoffen wir, daß im Himmel ein frischer Dino 246GT, natürlich in rot und ein Creoles Cream, natürlich mit ZWEI Oliven bereitstehen. Von den zahlreichen blondgelockten Engeln mal ganz zu schweigen!
Und wer nun seine kilometerbreite Bildungslücke zu schließen trachtet, der besorge sich die Special collector's Edition von »Die 2«, der Link findet sich da unten.
Und weil Youtube sich hier nicht einbinden will (böses Typo3, pfui!) folgt unten noch ein Link auf die schönsten Szenen der ersten »Die 2«-Folge.]]></content:encoded>
			<category>Leidartikel</category>
			<category>Kultur</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Thu, 30 Sep 2010 12:44:00 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Der Göttinger Elch 2010 geeeht an...</title>
			<link>http://www.elchkurier.de/einzelnachricht.html?&#38;no_cache=1&#38;tx_ttnews%5Btt_news%5D=886&#38;cHash=4e842346f41d5a1292352436716dae6c</link>
			<description>Wenn Sie jetzt meinen, Mensch, lange nichts vom Elchkurier gehört, dann haben Sie natürlich recht,...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><font size="3"><font face="Calibri">In diesem Jahr geht nämlich der Göttinger Elch höchstverdient an Olli Dittrich. Muß man Dittrich erklären? Muß man diese Preisvergabe begründen? Natürlich nicht. Ich könnte hier also schließen und mich dem Tagwerk widmen, aber wie sieht das aus? Nur drei Zeilen für den Dittrich, der doch viel mehr Text verdient hätte. Hochverdient sogar! Und der Leser, der möchte ja auch nicht mit der reinen Meldung abgespeist werden. Obwohl er ja zufrieden sein könnte, der Leser. Leise in sich hineinfreuend könnte er ein Liedchen pfeifen und sich endlich seinem Tagwerk widmen, das doch schon viel zu lang darnieder liegt. Und weil der Leser das weiß und nun schuldbewußt zu Boden blickt, erfaßt uns das Mitleid. Und wir raunzen dem Leser zu: nun lies halt noch ein wenig aus der Begründung für die diesjährige Preisvergabe und dann geh, wohlgelaunt und voller Tatendrang, es dem Dittrich gleichzutun, endlich Deinem Tagwerk nach!</font></font></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><font size="3"><font face="Calibri">So, und nun der Pressetext der Preisverleiher:</font></font></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Die Auszeichnung wird jährlich für ein satirisches Gesamtwerk vergeben und ist mit 3.333 Euro, einer silbernen Elchbrosche und 99 Dosen „Original Göttinger Elch-Rahmsüppchen“ dotiert. Die feierliche Verleihung findet am 25. September 2010<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>im Deutschen Theater in Göttingen statt.</font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Der Vorverkauf beginnt am 01. September 2010. Karten sind ausschließlich an der Kasse des Deutschen Theaters, Tel. 0551 / 49 69 11, erhältlich (Öffnungszeiten: Mo-Fr 10.00-13.30 Uhr und 16.30-20.00 Uhr, Sa 11.00-14.00 Uhr). </font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Olli Dittrich „ist ein Künstler, der der Fernsehkomik neue Wege erschlossen hat“, und „ein Meister der lustigen Mimikry, der in wechselnden Rollen die Komik-Kultur in Deutschland seit 20 Jahren mitgestaltet, ja prägt“, so die Jury. „Er machte intelligente Comedy, als das noch kein Widerspruch war. Er brachte den sorgfältig gebauten, mit liebevoller Ironie und trockenem Humor gespielten Sketch wieder ins Fernsehen, als alle Welt auf platte, am Fließband produzierte Pointen setzte, und erwies sich damit als würdiger Nachfolger Loriots.“ Dittrich, heißt es in der Begründung der Jury weiter, habe es verstanden, „in seinen Figuren, die er in allen möglichen Milieus und Schichten ansiedelt, ein komisch treffendes Bild unseres Gesellschaft zu zeichnen, einer Gesellschaft, über die man nur lachen kann.“ Insbesondere die seit 2004 laufende Improvisationsserie „Dittsche“ sei beste aufklärerische Unterhaltung: „Während Politiker aus ihrer Verachtung der Unterschicht kein Hehl machen, gibt Olli Dittrich alias Dittsche den Verlierern, den Gescheiterten mit den Mitteln der Komik ihre Würde zurück und zeigt sie als Menschen, die mit skurrilem Aberwitz inmitten einer verrückt gewordenen Welt ihren Eigensinn behaupten.“ </font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Der 1956 geborene Oliver „Olli“ Dittrich wurde in den 90er Jahren durch die Comedy-Serie „RTL Samstag Nacht“ bekannt. Einen regelmäßigen Höhepunkt der Sendungen bildete die mit Wigald Boning gespielte Talkshowparodie „Zwei Stühle – eine Meinung“. Ebenfalls mit Boning bildete er 1995 die Komik-Popgruppe „Die Doofen“, die mit Hits wie „Mief“ großen Erfolg hatte. Nach dem Ende von „RTL Samstag Nacht“ bekam Dittrich mit „Olli, Tiere, Sensationen“ eine eigene Sketch-Show im ZDF. 2001 erfand er das Improvisationsformat „Blind Date“, in dem er zusammen mit Anke Engelke ohne Drehbuch, aus dem Stegreif agierte. 2004 startete jene Improvisationsserie, die im Herbst 2010 in die 14. Staffel gehen wird: „Dittsche“. In ihr spielt Olli Dittrich einen Mann im Bademantel, der am Tresen eines Imbisslokals ebenso absurd wie treffend über Gott und die Welt, die Politik und den Alltag sinniert.</font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Vor dem GÖTTINGER ELCH wurde Olli Dittrich für seine Fernseharbeiten dreimal mit dem Adolf-Grimme-Preis geehrt: 1995 mit Wigald Boning für die Sketchreihe „Zwei Stühle – eine Meinung“, 2003 mit Anke Engelke für die Improvisationsserie „Blind Date“ und 2005 für „Dittsche – Das wirklich wahre Leben“. Das mit Boning gebildete Duo „Die Doofen“ wurde Mitte der 90er Jahre ebenfalls mehrmals ausgezeichnet, 1995 z.B. mit der „Goldenen Stimmgabel“ des ZDF. Daneben erhielt Olli Dittrich als Schlagzeuger der Country-Band Texas Lightning zusammen mit den anderen Gruppenmitgliedern 2006 die Ehrenbürgerschaft des US-Bundesstaates Texas und der Stadt Texas im australischen Bundesstaat Queensland. </font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Derzeit legt Olli Dittrich letzte Hand an seinen neuen Kinofilm: in &quot;Die Relativitätstheorie der Liebe&quot; spielt er zusammen mit Katja Riemann fünf verschiedene Großstadtpaare, deren &quot;miteinander verwobene Geschichten vom gemeinsamen Glück und Leid am Ende von einem geprägt sind: von der unwiderstehlichen Kraft der Liebe&quot;, wie die Produktionsfirma Ufa Cinema mitteilte. Filmstart ist am 21.Oktober 2010. </font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Der Satirepreis GÖTTINGER ELCH wird 2010 zum 13. Mal verliehen. Die bisherigen Preisträger waren der Cartoonist Chlodwig Poth (1997), der Zeichner und Schriftsteller Robert Gernhardt (1999), der Kabarettist Gerhard Polt (2000), der Kolumnist und Übersetzer Harry Rowohlt (2001), die Karikaturistin Marie Marcks (2002), der Zeichner und Dichter F. W. Bernstein (2003), der Schweizer Kabarettist Emil Steinberger (2004), der Komiker Otto Waalkes (2005), der Zeichner Hans Traxler (2006), der Zeichner und Musiker Ernst Kahl (2007), die bayerischen Volksmusiker und Kabarettisten der Biermösl Blosn (2008) sowie der Musiker, Schriftsteller und Filmemacher Helge Schneider (2009). </font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Der GÖTTINGER ELCH will den guten Ruf der komischen Künste festigen und das Ansehen der in Wort und Bild tätigen Satiriker im deutschen Sprachraum mehren. Der Preis hat seine Heimat nicht zufällig in Göttingen: Die Stadt hat Tradition in Sachen Satire, die im 18. Jahrhundert mit dem genialen Aphoristiker Georg Christoph Lichtenberg beginnt und bis in die jüngste Vergangenheit von den Wahl-Göttingern Robert Gernhardt und F.W. Bernstein fortgeführt wurde. Einem sprichwörtlich gewordenen Zweizeiler Bernsteins<span style="mso-spacerun: yes">&nbsp; </span>ist der Name des Satirepreises entlehnt: „Die schärfsten Kritiker der Elche / waren früher selber welche.“ </font></font></i></p>
<p style="MARGIN: 0cm 0cm 10pt"><i><font size="3"><font face="Calibri">Die ELCH-Jury 2010: Antje Kunstmann, München, Verlegerin; Hilmar Beck, Fachbereich Kultur der Stadt Göttingen; WP Fahrenberg, Ausstellungsbüro Göttingen; Achim Frenz, Museum für Komische Kunst Frankfurt am Main; Peter Köhler, Göttingen, Journalist; Martin Sonntag, Caricatura Kassel; Hans Zippert, Oberursel, Publizist; Helge Schneider, ELCH-Preisträger 2009.</font></font></i></p>]]></content:encoded>
			<category>Lob &amp; Hudel</category>
			<category>Kultur</category>
			<category>Høchkømik</category>
			<category>Leidartikel</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Mon, 23 Aug 2010 11:04:00 +0200</pubDate>
			
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			<title>Neulich während der WM</title>
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			<description>Wo kommt denn bloß die Ruhe her,
die kommt doch nicht von ungefähr
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			<content:encoded><![CDATA[Wo kommt denn bloß die Ruhe her,
die kommt doch nicht von ungefähr
sie kommt von hier, ach nee, von dort
schon ist die Ruhe wieder fort]]></content:encoded>
			<category>Lürik</category>
			
			<author>info@elchkurier.de</author>
			<pubDate>Wed, 23 Jun 2010 21:07:00 +0200</pubDate>
			
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