gegründet 1.4.2001
erscheint unregelmäßig

dikter och dyligt

Lürik23.06.2010

Neulich während der WM

Wo kommt denn bloß die Ruhe her, die kommt doch nicht von ungefähr sie kommt von hier, ach nee, von dort schon ist die Ruhe wieder fort[mehr]

Wo kommt denn bloß die Ruhe her,

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Leidartikel, Musik, Lürik, Lob & Hudel14.05.2010

Reinhören, jawohl! Über die Schwierigkeit, Eigenwerbung zu treiben.

Es gibt Dinge, die wollen einem nicht so leicht aus den Fingern. Werbung in eigener Sache zum Beispiel. Obwohl das hier nur ein ganz kleines bisschen in eigener Sache ist. Deswegen liegt dieser Text aber schon eine Weile bei mir...[mehr]

Das soll sich jetzt ändern, denn ich muß hier und jetzt und sofort Werbung machen für ein Lied, eine wunderbare Stimme und eine liebe Freundin (die Stimmenbesitzerin).

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Lürik04.11.2009

Heißa November

Alle reden vom Wetter. Unser Hofdichter Åke Herbstzeitløsen ebenfalls.[mehr]

Huhu - dunkle Jahreszeit
Juhu - endlich bist Du da
Trübe Trauertassenzeit
Trallafiderallalla

Endlich, endlich bist Du da
Flöt und Tröt, voll Düsterheit
Heißa heiderassassa
Heulsusen und Deprizeit

Ach wie wurde sie ersehnt
Deine Trauerkloßigkeit
Endlich werden wir verwöhnt
mit trübsalhafter Selbstmordzeit

Alle heißen Dich willkommen
Jammern, heulen und krakeelen
Freuen sich also beklommen
Ihrer tiefbedrückten Seelen

Juhu - dunkle Jahreszeit
Bleib noch möglichst lange da!
Ach wie schön es stürmt und schreit:
Trallafiderallalla

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Lürik22.10.2009

Twitter-Song

Auf 140 Zeichen, da krieg ich alles hin, 140 Zeichen, alles ergibt Sinn, auf 140 Zchn, sag i w i muss, nach 140 Z ist lange noch nicht Schlu[mehr]

Auf 140 Zeichen, da krieg ich alles hin, 140 Zeichen, alles ergibt Sinn, auf 140 Zchn, sag i w i muss, nach 140 Z ist lange noch nicht Schlu

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Lürik31.05.2009

Auf der Brücke

So hätte es ja auch sein können.[mehr]

Er fährt schnell Rad.
Unter ihm, blitzelblau:
Kanal.
Und auf der Brücke:
trifft er sie.

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Lürik10.03.2009

Elches Reise

Der folgende und überaus authentische Reisebericht der beiden von uns ausgesandten Hofdichter Färjesson/Båtsson erreichte soeben unsere Redaktion. [mehr]

Ein Elch begab sich auf die Reise
Nach Göteborg, da zog's ihn hin
Der Elch, der hatte eine Meise -
Wie kommt uns dieses in den Sinn?

Wir wissen dieses zuverlässig
Denn lange kennen wir ihn schon
Berichten niemals nicht gehässig -
Nur fies, gemein und voller Hohn.

In Kiel, da ging der Elch an Bord
Und stürmte gleich in die Kabine
Begeist'rung riß ihn mit sich fort
Doch dann versteinerte die Miene...

In seinem Bette lag schon Einer
Und dieser schnarchte wie nix Gutes
Beschwerden hörte leider keiner -
So blieb nicht viel des guten Mutes:

Das Klo war eng, das Handtuch naß
Und die Matratze war lebendig
Das macht ihm alles keinen Spaß
Jedoch der Elch war sehr behändig -

So setzt er schnell das Bett in Brand
Stopft noch das Maul dem fetten Schnarchsack
Schickt ihn in unbekanntes Land
Und wirft in Schale sich und Lack.

Geht erstmal kräftig einen saufen
Nimmt Bier und Wein und Schnaps und Gin
Danach kann er zwar kaum noch laufen
Jedoch zu Andrem ziehts ihn hin.

Los, ab zum Tanzen, das muß sein!
Ich bin als Disco-Elch bekannt
Oh Elch, laß Du das Tanzen sein!
Pah! Mein Genie wird nur verkannt!

Der Elch ist hacke, das ist klar
Aus dem Verkehr sollt man ihn ziehn
Doch weiter sitzt er an der Bar
und alle andren Leute fliehn.

Nun steht er auf, wankt auf die Fläche
Die für das Tanzen vorgesehn
Und stampft auf ne unglaublich freche
Art 'n Solo hin - da bleibt nichts stehn.

Nicht einmal er, der große Held -
Schon geht er wieder in die Knie
Schnell schrumpft die große weite Welt
Auf Kleinstformat - ist er jetzt hie?

Der Elch erwacht am nächsten Morgen
Ihm pocht und hämmert wild der Kopf
Er macht sich mächtig große Sorgen
Ganz elend ist dem armen Tropf.

Geschunden schleppt er sich den Gang,
Die Treppe runter irgendwie
Bis Chapmans Torg am Zaun entlang
Dann stöhnt er: weiter? Never! Nie!

Die Schmerzen wollen gar nicht weichen -
Das ist mir Alles viel zu viel!
Ich werd an Bord zurück mich schleichen
Will einfach nur zurück - nach Kiel...

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Lürik23.02.2009

Das Bekenntnis

Dunkle Dinge gehen vor - und werden hier erklärt.[mehr]

Gestatten, mein Name ist M.
Ich möchte unerkannt bleiben
Ich weiß nicht, wie Sie sich
Die Zeit so vertreiben
Ich meuchle für mein Leben gern
Und ich liebe es, mich herumzutreiben

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Lürik23.01.2009

In der Kneipe zum Winkel...

Neues aus der Kneipenlandschaft weiß unser Hausdichter Åke Lyriksson zu berichten.[mehr]

in der Kneipe zum Winkel
da geht es allzeit hoch her
denn in der Kneipe zum Winkel
da ist zwar die Kasse jetzt leer
aber die Taschen sind voll

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Lürik01.01.2009

Auf ein Neues

Unser Hofdichter Åke "Lyriksson" Åkeström nimmt sich immer gerne den drängenden Fragen unserer Zeit an.[mehr]

Auf ein Neues

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Lürik07.10.2008

Da

Neues aus der Mördergrube.[mehr]

Da

als mein herz
noch kein
eisiger
stein
da -
wäre
platz gewesen -
für dich

als mein herz
noch kein
eisiger
stein
da -
hatte ich eine
kammer freigeräumt -
nur für dich

als mein herz
noch kein
eisiger
stein
da -
wolltest du -
nicht

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Lürik02.10.2008

Okto-Bär

Okto Reisebär und sein Lieblingselch

Der schönste Monat des Jahres weiß schon, warum![mehr]

kommst uns frisch
mit sturm und regen
magst wohl nicht
„der goldne“ sein?
recht so!
immer nur
als „golden“ pflegen
dichter dich
in ihrem reim
wer sang je von
blauer kälte
deiner nacht
im fahlen schein
einer straßenwegslaterne?
wer läßt sich
auf sowas ein?
oder wie
dein großer wagen
ruht in
eisigklarer nacht
falls kein nebel
hüllt die sterne
wer hätte
das je gemacht?

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Lürik, Schlechtschreibung26.08.2008

Åke am Dienstag: Immer wieder Sonntag's

Bäckermeister Sonntaghat gern seine Ruh,öffnet nur bis zwölfeund dann macht er zu. Denn er hat es eiligund fährt auch gleich los.Jau, im Puff am Hafen,da ist die Freude groß![mehr]

Bäckermeister Sonntag
hat gern seine Ruh,
öffnet nur bis zwölfe
und dann macht er zu.

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Lürik, Schimpf&Schande, Mußte mal gesagt werden!19.08.2008

Åke am Dienstag: Eine kurze Beschimpfung der Zeit

Einer muß den Job ja erledigen...[mehr]

Hallo Zeit, du alte Sau!
mußt Du wirklich gar so rasen,
wie durchs Dorf getrieben? Schau,
brauchst ja nicht gleich stehn
zu bleiben. Aber mal gemütlich gehn
oder schlendern, mir egal.
Doch hör endlich auf, zu hasten!
Kennst Du's nicht, das Wörtchen rasten?

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Lürik07.08.2008

Dem Herrn Ringelnatz zu Ehren ein Alkoholgedicht

Der Herr Ringelnatz wäre heute ja 125 geworden, wenn er einfach mal nicht mit erst 51 Jahren 1934 gestorben wäre. Ihm zu Ehren und weil Frau Cara auf ein Hopfengedicht wartet: biddeschön hier is eins![mehr]

Den Alkohol vertrag ich nicht.
Nicht den geringsten Tropfen!
Im Alkohol, da ist was drin!
Im Bier zum Beispiel Hopfen.

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Lürik27.07.2008

34° im Schatten

Sommergedichtliches über des Sommers größte Wonnen.[mehr]

Du machst so frisch,
Du machst so platsch,
Du Sommers größte Wonne.
Es wär kein Sommer ohne Dich
geliebte Aaaaaarschbombe!

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Lürik20.07.2008

Der Fund

Vom Finden. Vom Suchen? Vielleicht.[mehr]

Du gehst durch den Schnee, Du gehst durch den Wald.
Du findest ein Herz – und es ist kalt.

Du gehst über Wiesen und der Nebel wallt.
Versteckt hinter Büschen ein Herz – es ist kalt.

Du gehst auf der Straße, der Regen schwallt.
Am Straßenrand da liegt ein Herz – es ist kalt.

In der Sonne am Strand suchst auf Steinen Du Halt
Und im Wasser ein Herz – dies Herz: es ist kalt.

Du hebst es hoch, gegen’s Licht, und dann spürst Du bald,
Wie die Sonne es wärmt – es ist nicht mehr kalt.

Jetzt strahlt es und wärmt Dich. Und Du fragst Dich eins:
Wem gehört dieses Herz?

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Lürik18.07.2008

Mensch, der L.

... wird fümmensechzich.[mehr]

Ach, nu wirste fümmensechzich.
Rentenalter! Weiß' Bescheid?
Rentnerdasein? Das geht echt nich!
Rentner ham ja niemals Zeit.

Und die sollst Du reichlich haben.
Nicht zum Taubenfüttern zwar,
doch das Segeln soll Dich laben
immerdar und immerdar.

Fort ziehts Euch an andre Orte.
Fahrdorf an der Schlei solls sein.
Denn der Steg liegt doch gleich dorte
vor der Haustür, ach wie fein!

Denk an uns, wie wir einst sangen,
gehst mit Mary Du an Bord.
Sing dann laut und ohne Bangen,
wenn Euch trägt der Wind weit fort:

"Hoch die Segel! Auf ans Ruder,
denn die Ostsee ist jetzt mein!
An den Küsten, in den Sunden,
da will ich zuhause sein."

Und dann geht es wirklich los.
Motor aus. Und hoch das Groß.
Hinter dir die Möwen schrein:
"Jau, die Ostsee ist jetzt Dein!"

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Lürik20.05.2008

So 'ne Ziege!

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Die Muse, die Muse,

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Lürik05.05.2008

Elche welche solche Molche

Ein Beitrag zur Debatte.[mehr]

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Lürik29.04.2008

Typisch Muse

manchmal kommt sie zu dir[mehr]

meistens aber nicht

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Lürik27.04.2008

Einfach so

Mir ist einfach so:[mehr]

Mir ist einfach so

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Lürik, Wetter02.04.2008

Neues Spielzeug...

Nun wissen wir endlich, was am Wetterwechsel schuld ist![mehr]

Petrus schaltet hin und her:

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Lürik28.03.2008

beispielsweise...

beispielsweise pilze suchen...[mehr]

beispielsweise pilze suchen
beispielsweise bierchen trinken
beispielsweise schwimmen gehen
beispielsweise streislakucha assa

tot ist man schnell
und dann lange
aber ist man erstmal tot
rast die zeit

zehn jahre
was hast du alles nicht gemacht
was haben wir alles nicht gemacht

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