gegründet 1.4.2001
erscheint unregelmäßig

Der Elch hat seinen Preis!

Nämlich den Göttinger Elch.

Diesen wollen wir hiermit loben&preisen, aber da es draußen so warm ist, bin ich faul und zitiere hiermit aus der Geschichte des ELCH:

Deutschlands einziger Satire-Preis wird in unregelmäßigen Abständen an Künstler, Kabarettisten, Schriftsteller, Schauspieler für ihr Lebenswerk verliehen. Er beinhaltet eine gravierte, massivsilberne Brosche (created by Orfeo, Göttingen), die Ausrichtung einer Preisträger-Veranstaltung, einen Geldpreis in Höhe von 3.333.33 € in bar (gestiftet in diesem Jahr von der Sparkasse Göttingen), sowie 99 Dosen "Original Göttinger ELCH-Rahmsüppchen", exclusiv gekocht von der Barteroder Feinkost GmbH.

Göttingen verfügt über eine besondere Tradition in Sachen "Satire" ...

Einer der größten Söhne der Stadt war Georg Christoph Lichtenberg (1742-1799). Der geniale Aphoristiker, Philosoph und Physiker kann mit gutem Grund als Urahn und Oheim deutscher Satire gelten. Sein hintergründiger Humor und seine Formulierungskunst haben ihn unsterblich gemacht.

In den letzten Jahrzehnten besann sich die Universitäts- und Wissenschaftsstadt Göttingen in einer Vielzahl von Ausstellungen, Theateraufführungen und Kleinkunst-Veranstaltungen auf ihre Satire-Tradition.

Es lag also nahe, hier in Göttingen einen Preis für ein satirisches Gesamtwerk zu stiften.

Seinen Namen entlehnt der Göttinger Preis dem Motto einer europaweit erfolgreichen Ausstellung der "Neuen Frankfurter Schule", die 1987 in Göttingen initiiert wurde; das inzwischen schon sprichwörtlich gewordene Motto der Schau, erdacht vom langjährigen Wahl-Göttinger F.W. Bernstein, lautete :

"Die schärfsten Kritiker der Elche waren früher selber welche."