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Leidartikel, Aktuell18.07.17Von: Åke Meeresblicksson

Gedanken am Meer

Am Meer kann einen schon mal die Sehnsucht überfallen. Besonders, wenn die eigenen Gedanken 5000 Kilometer weit schweifen. Beim Schreiben fiel mir auf, dass es ein chansonesker Text wird. Ich hatte die ganze Zeit über eine Melodie dazu im Kopf. Aber niemand möchte mich singen hören, ich sag's Euch!

Ich steh am Ufer
Schau auf's Meer
Und schau den Wolken hinterher
Hab solche Sehnsucht

Die Möwen schrei'n
Die Sonne blinkt
Ein Leuchtturm in der Ferne winkt
Dass Du nicht da bist
Macht mich wild
Hab solche Sehnsucht

Bist an 'nem weit entfernten Ort
Ich seh Dein Bild
In einem fort
Vor meinem innren Auge nur
Und ich hab Sehnsucht

Sehnsucht nach Dir
Dich zu berühr'n
Ich möchte Deine Nähe spür'n
Dich flüstern, lachen, reden hör'n
Ich lasse mich von Dir betör'n
Ich seh die Wellen und die Gischt
Wie eine Möwe Muscheln fischt
Ich schau ins helle Sonnenlicht
Vor meinen Augen Dein Gesicht
Hab solche Sehnsucht

Die Kiesel schillern bunt im Sand
Zu gerne näh'm ich Deine Hand
Wir würden Kiesel sammeln gehn
Und würden Kieselsprünge zähl'n
Und Muscheln sammeln würden wir
Die schönste Muschel schenkt' ich Dir
Mit einem langen langen Kuss
So wie ein Kuss für Dich sein muss
Wir würden beieinander stehn
Uns lange in die Augen sehn
Hab solche Sehnsucht

Und abends säßen wir am Strand
Die Füße tief im warmen Sand
Umschlungen Arm in Arm wir säh'n
Die Sonne langsam untergehn
So säßen wir bis in die Nacht
So hätt' ich gern den Tag verbracht
Hab solche Sehnsucht


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