gegründet 1.4.2001
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Endlich entdeckt – das Kinom
Kiel. Nach jahrelanger Forschungsarbeit ist es dem Team um den berühmten Bierforscher und Elchverleiher Åke Åkeström endlich gelungen, eins der letzten ungelösten Rätsel zu lösen, nämlich das sagenumwobene Kinom zu entschlüsseln.

Das Kinom, so munkelt man, treibt sich in dunklen Vorführsälen der cineastischen Industrie herum. Es ist so extrem scheu, daß es bisher überhaupt nur einmal gelungen ist, eines einzufangen. Dieses konnte, so berichtet der stolze Spezial-Forscher, nur gelingen, weil sich das Kinom unvorsichtigerweise aus seinem natürlichen Umfeld entfernt hatte und in der Nachbarschaft spazieren gegangen war. Dort hatte es sich, da es sein angestammtes Gebiet noch niemals zuvor verlassen hatte, natürlich sofort verlaufen und war tief im VT-Sumpf eines nahegelegenen cineasmotischen TV-Senders gelandet, aus dem es offensichtlich nicht mehr aus eigener Kraft herausfand.

 

Mit viel Geduld und Schnipseln von Eintrittkarten seines Lieblingskinos gelang es dem möglicherweise nobelpreisverdächtigen Forscher Åkeström, das Vertrauen des Kinoms zu gewinnen und es schließlich zu sich nach Hause einzuladen. Dort fühlte sich das Kinom auf Anhieb so wohl, daß es sich sofort nahtlos in die Regalwand einfügte, bzw. möglicherweise auch sofort hinter der Zuckerdose verschwand. Von Zeit zu Zeit ertönt aus dieser Ecke jedenfalls ein leises Knistern, wie von einer Tüte Chips und dann lächelt Åke Åkeström zufrieden und beruhigt, denn er weiß, daß es dem kleinen Kinom (s. Foto) gut geht.

Foto: Das verängstigte Kinom tief im VT-Sumpf

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